Dienstag, 1. August 2017

Ein introvertierter Tag

Obwohl ich gestern erst sehr spät heim kam, saß ich heute morgen um kurz nach 6h in der Walachei. Vor mir Wiese, hinter mir Wald, der Rest voller Maispflanzen. Hüpfende Rehe, fressende Reiher. Sonnenaufgang. Leichter Wind.
Leider war es nicht so ruhig wie ich das früher so erlebte (die neu gebaute Straße ist definitiv da zu nah *heul*).
Trotzdem genoß ich es. Mich erden. Ruhig werden. Und still.
Ich fühl mich heute so selig wie die gute Sofalheldin (drüber bei Lazy und Lovely auf dem Foto schaut) :-)
Und die Akzeptanz über die sie schreibt, hab ich heute zu 100% in mir.
Bin quasi gut aufgeladen.

Nach dem Morgenausflug nahm ich mir ausnahmsweise mal verbotenes Zeug vom Bäcker mit. Leckeres Frühstück.
Danach entspannender Komaschlaf (den fehlenden Rest von heute nacht aufgeholt).
Als ich wieder fit war, rauf aufs Radl, rüber zur Bank und dann noch ne Stunde am See liegen und 2x im selbigen schwimmen.

Jetzt reichts mit Menschen und draußen sein.
Es wird so friedlich in mir, wenn ich mich damit annehmen kann.
Jetzt brauch ich ein Buch, wo ich meine Nase reinstecke.
Und meine Couch.
Im übrigen eine neue. Viel größer, viel stabiler und schöner als die alte.
Noch sitze ich etwas steif drauf...so neu...ist das wirklich meine? Darf ich drauf entspannen? Mich rumfläzen? Ich muss mich erst einsitzen sozusagen. Aber das...mach ich doch gerne.

einatmen.
ausatmen.
lächeln.
alles gut.

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